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Aktuelles

Befragung zum Lernen im juristischen Studium

Bundesweite Umfrage und Jurastudierenden in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren

Durch eine bundesweite Befragung, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Forschungsprojektes „JUKOL – kollaboratives digitales Lernen“ durchgeführt wird, soll ermittelt werden, wie Jurastudierende in Zeiten der Digitalisierung lernen und was sie antreibt.

Das Ziel des auf drei Jahre angelegten Projektes ist es, digitale Lehr- und Lernangebote zu analysieren und herauszufinden, wie neben dem alleinigen Bereitstellen von Informationen und Wissen auch eine Kollaboration, eine Zusammenarbeit, unter Studierenden und/oder Lehrenden erreicht werden kann. Kurzum: Wie muss eine digitale Lern-/Lehrplattform gestaltet sein, um Studierenden einen echten Mehrwert durch die aktive Nutzung zu bieten?

Sie sind herzlich zur Teilnahme an der „Befragung zum Lernen im juristischen Studium“ eingeladen.

Für aussagekräftige Ergebnisse ist eine hohe Beteiligung besonders wichtig. Je mehr Studierende an der Befragung teilnehmen, desto besser können die unterschiedlichen Bedürfnisse repräsentativ abgebildet werden. Ihre Teilnahme spielt also eine entscheidende Rolle für den Aussagegehalt unserer Forschungsergebnisse.

Damit die Befragung gut in Ihre Pläne passt, können Sie diese zwischenzeitlich unterbrechen und speichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt fortzuführen.

Als zusätzlichen kleinen Anreiz zur Teilnahme an der Befragung werden je fünf Teilnehmer:innen einen Baum für die Organisation „GROW MY TREE“ (https://growmytree.com) pflanzen.

Hier gelangen Sie zur Befragung: https://strafrecht-online.org/befragung-lernen-jurastudium

Sie können bis zum 31. Juli teilnehmen.

Informationen über das Projekt finden Sie auf auf der Website (https://strafrecht-online.org/projekte/jukol/). Bei weiteren Rückfragen oder Anmerkungen, wenden Sie sich gerne per Mail an lioba.martinSpamProtectionjura.uni-freiburg.de.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb erhält Bundesverdienstkreuz

Auszeichnung für ihren Einsatz in der Juristenausbildung

Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb, Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und Europäische Privatrechtsentwicklung, wurde dieses Jahr vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen. Mit dem von Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen am 31.05.2021 ausgehändigten Verdienstkreuz 1. Klasse wird ihr herausragender Einsatz für eine zukunftsgerichtete und tragfähige Weiterentwicklung der Juristenausbildung anerkannt und gewürdigt.

Seit Jahrzehnten engagiert sich Frau Professor Dauner-Lieb für eine wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig praxisorientierte universitäre Ausbildung, die den juristischen Nachwuchs für die Herausforderungen der Zukunft wappnet. Als Programmbeauftragte der Deutsch-Französischen Studiengänge Rechtswissenschaft der Universität zu Köln und der Paris I Phantéon-Sorbonne sowie Gründerin und langjährige Leiterin des Kompetenzzentrums für juristisches Lehren und Lernen und des Projekts „Recht Aktiv“ hat sie sich intensiv der juristischen Fachdidaktik gewidmet. Zusätzlich hat sie stets zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten zugunsten von Studierenden übernommen. Auch die Gleichstellung von weiblichen und männlichen Studierenden ist ihr ein Anliegen.

Für ihr Engagement und ihre innovativen Lehrkonzepte und Impulse wurde Frau Professor Dauner-Lieb bereits mehrfach, insbesondere 2019 mit dem nordrhein-westfälischen Lehrpreis, geehrt.

Die Fakultät gratuliert Frau Professor Dauner-Lieb herzlichst zu dieser verdienten Auszeichnung!

Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb wird Präsidentin des VerfGH

Landtag hat neue Spitze des obersten Gerichtshofes in NRW gewählt

Die Rechtsprofessorin Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb ist heute vom Landtag zur obersten Richterin des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Sie war gemeinsam von CDU, SPD, FDP und B90/Die Grünen im Landtag für das höchste Richteramt im Land vorgeschlagen worden. Dauner-Lieb erhielt am 19. Mai in geheimer Wahl 164 von 182 abgegebenen Stimmen und kam damit auf weit mehr als die notwendige Zweidrittel-Mehrheit. Als erste Hochschullehrerin bekleidet Sie nun das Präsidentenamt, das bislang nur mit Berufsrichtern besetzt wurde.

CDU-Landtagsfraktion Bodo Löttgen sagt: „Mit Frau Prof. Dauner-Lieb konnten wir eine ausgezeichnete Kandidatin für das höchste Richteramt im Land gewinnen, die mit Kenntnisreichtum überzeugt und zupackend mit großer Leidenschaft ihr Fach vertritt. Sie hat durch ihre berufliche Tätigkeit in der juristischen Lehre an der Universität zu Köln und ihre langjährige Erfahrung im Richteramt am Oberlandesgericht Köln und beim Verfassungsgerichtshof in Münster beste Voraussetzungen und Expertise für dieses Amt. Frau Prof. Dauner-Lieb ist im Hinblick auf Verbesserungen und Innovation in der juristischen Lehre als eine der aktivsten und sichtbarsten Rechtsprofessorinnen Deutschlands. Bereits seit 2006 ist die renommierte und profilierte Juristin Mitglied des Verfassungsgerichtshofs Nordrhein-Westfalen. Wir sind der Überzeugung, dass Prof. Dauner-Lieb bestens geeignet ist, die Präsidentschaft des höchsten Gerichts des Landes zu übernehmen.“

Frau Professor Dauner-Lieb, geboren 1955, war von 2002 bis 2007 Richterin im Nebenamt am Oberlandesgericht Köln im gesellschaftsrechtlichen Senat. Seit 2006 ist sie gewähltes Mitglied am Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen und wurde zuletzt am 13. Juni 2018 wiedergewählt. Sie verfügt zudem über schiedsrichterliche Erfahrung auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts. Als Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und Europäische Privatrechtsentwicklung und insbesondere als herausragende Dozentin hat sich Frau Professor Dauner-Lieb einen Namen gemacht. Mehrfach ist sie mit Lehrpreisen, zuletzt 2020, ausgezeichnet worden. Im Kollegenkreis ist sie hochgeschätzt. Besonders engagiert hat sie sich als Programmbeauftragte der Deutsch-Französischen Studiengänge.    

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät gratuliert Frau Professor Dauner-Lieb herzlichst zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe!

 

Prof. Dr. Johanna Hey ins Kölner Rektorat gewählt

Internationalisierung soll in Verbindung mit Digitalisierung der Universität vorangetrieben werden

Die Hochschulversammlung der Universität zu Köln hat Professorin Dr. Johanna Hey zur neuen Prorektorin für Internationales gewählt. Die Rechtswissenschaftlerin hat das Amt mit einer gewählten Amtszeit von 6 Jahren zum 26.04.2021 übernommen.

„Die Universität zu Köln ist international bestens vernetzt. Von besonderer Bedeutung sind Mitgliedschaften im Coimbra-Netzwerk und in EUniwell, ebenso wie die Vernetzung durch die Global South Studies. Ich freue mich darauf, die Internationalisierungsstrategie im Interesse von Studierenden und Forschenden konsequent weiterzuführen“, sagt Johanna Hey. „Mit den Erfahrungen des Pandemiejahres wird es dabei auch um eine Verbindung mit der Digitalisierungsstrategie der Universität gehen. Genauso wichtig bleiben aber Auslandserfahrungen und die Internationalisierung des Campus, mit dem Studierendenaustausch einerseits, der International Faculty andererseits.“

Professorin Dr. Hey ist Direktorin des Instituts für Steuerrecht an der Universität zu Köln. Von 2004 bis 2012 war sie Präsidiumsmitglied und 1. Vizepräsidentin des Deutschen Hochschulverbands. Seit 2006 gehört sie dem Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums der Finanzen an. Seit 2012 ist sie Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentags. Sie ist Trägerin des Hans Kelsen-Preises 2015 der Universität zu Köln. Seit 2020 ist sie stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Steuerjuristischen Gesellschaft, dort von 2011 bis 2016 Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats. Von 2011 bis 2020 war Professorin Dr. Hey Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). 2020 wurde sie in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.

Das Rektorat leitet die Universität. Es besteht aus dem Rektor, dem Kanzler und nun fünf Prorektorinnen und Prorektoren. Die Rektoratsmitglieder werden durch die Hochschulwahlversammlung gewählt.


Pressesprecher:
Dr. Patrick Honecker
+49 221 470-2202
p.honecker@verw.uni-koeln.de

Kölner Team holt zweiten Platz

Kölner IPR-Team erreicht zum zweiten Mal in Folge das Finale des PAX Moot 2021

Seit zwei Jahren nehmen Kölner studentische Teams an dem PAX Moot 2021 Wettbewerb teil. Wie im letzten Jahr hat ein am Institut für internationales und ausländisches Privatrecht der Universität zu Köln betreutes studentisches Team das Finale des Pax Moot Courts erreicht. Es konnte im dreitägigen PAX Moot 2021 (21. – 23.4.2021) den zweiten Platz erringen. Damit folgte auf den ersten Platz im letztjährigen Wettbewerb erneut ein großer Erfolg. Der seit 2012 veranstaltete Wettbewerb wird von den Universitäten Antwerpen und Sciences Po in Paris organisiert und von den Universitäten ESADE in Barcelona, Ljubljana, Maastricht, Paris Dauphine, Sofia, dem Asser Institute in Den Haag sowie der Europäischen Kommission unterstützt. Er ist als einziger Wettbewerb dieser Art dezidiert dem europäischen internationalen Privatrecht gewidmet.

Im Finale der wie im vergangenen Jahr komplett digital durchgeführten neunten Auflage des PAX Moot, an welchem 23 Teams aus 15 verschiedenen Staaten teilnahmen, traf das Kölner Team auf das Team der Singapore Management University. Es kam damit zu einem erneuten Aufeinandertreffen der beiden Finalisten des letzten Jahres. In diesem Jahr bildeten Max Bohn, Franziska Lesch, Oskar Matzpreiksch und Julian Tillmann das Kölner Team, das dieses Mal von Wiss. Mit. Robin Kuhl betreut worden war.

Die fast zweistündige Verhandlung wurde vor einer herausragend besetzten Jury aus Prof. Dr. Ralf Michaels (Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg), Karen Vandekerckhove (Europäische Kommission) und Prof. Louise Ellen Teitz (Roger Williams University School of Law, Rhode Island) ausgetragen. Die Singapore Management University konnte sich in einem engen Finale gegen das Kölner Team durchsetzen.

Bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb konnte das Kölner Team in Probeverhandlungen vor Jurys bestehend aus RA Patrick Gerardy, RA Dr. Johannes Natus und RA Dr. Harry Nettlau (alle Cleary Gottlieb) sowie den Habilitanden des Instituts (Dr. Tobias Lutzi und Dr. Lukas Rademacher) hilfreiche Erfahrungen sammeln.

Weitere Details finden Sie unter https://ipr.uni-koeln.de/institut/aktuelles/koelner-ipr-team-erreicht-zum-zweiten-mal-in-folge-das-finale-des-pax-moot-2021#news9328.