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Aktuelles

Sonderregelungen für den 11.11.2022

Am Freitag, dem 11. November 2022, werden auf der Zülpicher Straße große Feierlichkeiten anlässlich des Auftakts der Karnevalssession 2022/2023 erwartet. Nach einem neuen Konzept lenkt die Stadt Köln den Besucherzustrom auf die Zülpicher Straße diesmal ausschließlich über den Grüngürtel. Daher erwartet die Universität ab dem späten Morgen/frühen Vormittag erhebliche Störungen auf dem Hauptcampus am Albertus-Magnus-Platz. Die Universitätsleitung und die Gebäudeverwaltung gehen davon aus, im Laufe des Tages die Gebäude am Albertus-Magnus-Platz schließen zu müssen. Wann genau dies passieren wird und welche Gebäude betroffen sein werden, vermag die Gebäudeverwaltung noch nicht abzusehen.

Deshalb, und weil die An- und Abreise zu und von Lehrveranstaltungen, auch wegen des erwarteten Andrangs am Bahnhof Süd und der Unterbrechung der Stadtbahnlinie 9, deutlich erschwert sein wird, sprechen sich das Rektorat und das Dekanat dafür aus, alle Lehrveranstaltungen an diesem Tage auf Distanzlehre (optimalerweise live per Zoom) umzustellen. Um einen geregelten Lehrbetrieb sicherstellen zu können, gilt dies auch für Lehrveranstaltungen, die außerhalb des Hauptcampuses stattfinden, da den Studierenden ein Wechsel zwischen Online- und Präsenzlehre mangels Aufenthaltsmöglichkeiten in der Universität nicht pünktlich möglich sein wird. Studierende werden über KLIPS entsprechend informiert und ggfs. die nötigen Einwahldaten für Zoom zur Verfügung gestellt. Eine zentrale Nachricht aller Studierenden erfolgt nicht.

Das Prüfungsamt, das StudKBZ Jura und das ZIB bleiben an diesem Tag geschlossen, sind aber per E-Mail erreichbar.

Nachdem die Gebäude verschlossen sind, werden Beschäftigte ihr Büro nur noch mit einem sogenannten Passierschein erreichen. Diesen Passierschein müssen die jeweiligen Institute/Lehrstühle/Einrichtungen ihren Beschäftigten ausstellen. Das entsprechende Formular wurde bereits per E-Mail an die Institute verschickt. Soweit an dem Tag mobile Arbeit anstelle von Präsenzarbeit in den Büros auf dem Hauptcampus möglich ist, empfiehlt das Dekanat, auf die Anreise zu verzichten.

Soweit die Bibliotheken am Freitag geöffnet sind, können Studierende diese erreichen. Sie müssen dafür bei dem Wachdienst angeben, die Bibliothek nutzen zu wollen. Einen Passierschein gibt es für Studierende nicht. Die Entscheidung, ob den Studierenden Zutritt zum Gebäude gewährt wird, obliegt dem Wachpersonal. Alkoholisierten Studierenden wird der Zutritt generell verweigert.
Bitte beachten Sie, dass beispielsweise das Hauptseminar geschlossen ist.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an jura-dekanatSpamProtectionuni-koeln.de wenden.

Institut für Nachhaltigkeit, Unternehmensrecht und Reporting (INUR)

Feierliche Eröffnung des neuen Forschungsinstituts

Am 26.10.2022 hat die Universität zu Köln die Eröffnung des im Mai gegründeten Instituts für Nachhaltigkeit, Unternehmensrecht und Reporting (INUR) der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gefeiert. Das Institut befasst sich mit einem neuen Forschungsbereich, der durch die zunehmenden Anforderungen nachhaltigen Handelns an Unternehmen entsteht.

Aufgrund der drohenden Auswirkungen des Klimawandels fordern gesellschaftliche Akteure auf verschiedenen Ebenen eine Wende hin zu mehr Nachhaltigkeit. Dies betrifft besonders die Wirtschaft und die Unternehmen. Auf EU- und nationaler Ebene entstehen zunehmend rechtliche Regulierungen zu Fragen der Nachhaltigkeit, beispielsweise im Unternehmens- und Bilanzrecht: Neben der traditionellen Finanzberichterstattung wird mittlerweile auch eine Nachhaltigkeitsberichterstattung zu einer zweiten, gleichwertigen Säule der Unternehmensberichterstattung. Das Lieferkettengesetz normiert darüber hinaus Sorgfaltspflichten von Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Die EU will mittels einer ambitionierten Green Finance-Regulierung Finanzströme in nachhaltige Projekte umlenken. Zudem werden Steuern als Lenkungsinstrument angewendet.

Diese Regulierungswelle wirft vielfältige unternehmensrechtliche Fragen auf und stellt alle Betroffenen vor enorme Herausforderungen. Das neue Kölner INUR nimmt sich diesen Fragen an und befasst sich mit Themen wie „Greenwashing“ in Unternehmen, Klimaklagen, „Dual Purpose“ Gesellschaftsformen und „Green Taxation“. Darüber hinaus vernetzt es intradisziplinär die Teildisziplinen des Unternehmensrechts und bindet die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln interdisziplinär an die Nachbardisziplinen an.

Beteiligt sind der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und Europäische Privatrechtsentwicklung von Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb, der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Bilanz- und Steuerrecht von Prof. Dr. Joachim Hennrichs, das Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht, Abteilung Gesellschaftsrecht mit Prof. Dr. Jens Koch sowie das Institut für Steuerrecht unter der Leitung von Prof. Dr. Johanna Hey.
 

Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Joachim Hennrichs
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Bilanz- und Steuerrecht
Universität zu Köln
+49 221 470 5694
post-bbsSpamProtectionuni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Eva Schissler
+49 221 470 4030
e.schisslerSpamProtectionverw.uni-koeln.de

Weitere Information:
https://inur.uni-koeln.de/

Stipendienprogramm des DAAD

Der Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) fördert mit einem großzügig bemessenen Stipendium ein Studium an der renommierten französischen Verwaltungshochschule INSP (Institut National de Service Public), vormals ENA. Das INSP mit Sitzen in Straßburg und Paris bietet für Universitätsabsolventen (mindestens 1. Staatsexamen, Diplom, Magister, Master) mit einem starken Interesse an öffentlicher Verwaltung und Politik den "Cycle international long" von insgesamt 14 Monaten an. Der "Cycle international de perfectionnement" richtet sich an junge Berufstätige, die bereits in der öffentlichen Verwaltung beschäftigt sind. Die Studiengänge ermöglichen, sich praxisorientiert und interdisziplinär mit der französischen Verwaltung und den internationalen Beziehungen vertraut zu machen, und dienen der Vertiefung europäischer Fragen. Die Studiengänge vermitteln in einem internationalen Umfeld, Einblicke in alle Bereiche von Staat und Gesellschaft. Voraussetzung sind neben dem Studienabschluss gute französische Sprachkenntnisse.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www2.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?status=&target=&subjectGrps=&intention=&daad=&q=insp&page=1&detail=50015213.

Fünfte bundesweite Absolvent:innenbefragung des BRF

Der Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften e.V.  führt derzeit seine fünfte bundesweite Absolvent:innenbefragung durch. Im Rahmen der Befragung können Absolventinnen und Absolventen der ersten juristischen Prüfung das Jurastudium, den Ablauf der staatlichen und auch universitären Prüfungen und die gesamten Rahmenbedingungen des rechtswissenschaftlichen Studiums bewerten. Die Befragung erfolgt vollkommen anonym und dauert ungefähr 30-35 Minuten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://bundesfachschaft.de/abs5.

Bibliotheksführung - Angebot des Hauptseminars für Erstsemester und Interessierte

Sie möchten einen Blick in das Hauptseminar werfen? Ab dem 04.10.2022 finden täglich (Mo - Fr) um 12 Uhr kurze Führungen im Hauptseminar statt, bei denen gerne Ihre Fragen beantwortet werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, finden Sie sich einfach um 12 Uhr an der Pforte des Hauptseminars (Bauteil VII, Erdgeschoss) ein. Bitte geben Sie Taschen und Jacken vorher an der Garderobe im Eingangsbereich des Hauptgebäudes ab.

Weitere Informationen zum Hauptseminar erhalten Sie unter https://hauptseminar.jura.uni-koeln.de/. Hinweise für die Recherchearbeit finden Sie zudem unter https://hauptseminar.jura.uni-koeln.de/informationen-fuer-studierende.

Prof.'in Dr. Sonja Meier, LL.M. (London)

Neue Inhaberin eines Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Privatrechtsvergleichung

Prof. Dr. Sonja Meier, LL.M. (London), übernimmt zum Wintersemester 2022/2023 einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Privatrechtsvergleichung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Frau Professor Meier studierte in Regensburg Rechtwissenschaft. Im Anschluss an das Erste Juristische Staatsexamen folgte ein Studium am University College London, wo sie den akademischen Grad Master of Laws (LL.M.) erwarb. Daraufhin absolvierte sie das Referendariat in Regensburg, u.a. mit einer Auslandsstation an der Tulane University in New Orleans (USA). Seit dieser Zeit arbeitete sie am Lehrstuhl von Prof. Reinhard Zimmermann in Regensburg, bei dem sie später mit einer Arbeit zum englischen Bereicherungsrecht promovierte. Nach einem Auslandsjahr als Assistant Lecturer an der University of Cambridge (UK) folgte sie schließlich ihrem akademischen Lehrer an das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, wo sie als Wissenschaftliche Referentin wirkte. Im Jahr 2009 hablitierte sich Frau Professor Meier an der Universität Regensburg mit einer historisch-vergleichenden Arbeit zu Gesamtschulden und übernahm im selben Jahr einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Europäische Rechtsgeschichte an der Phillips-Universität Marburg. 2012 wechselte sie an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und war dort Direktorin der Abteilung I des Instituts für Ausländisches und Internationales Privatrecht.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Professor Meier und heißen sie herzlich willkommen!

Kölner Laboratorium für Wirtschaftsforschung

Innovative Forschungsprojekte unterstützen und dabei spielend Geld verdienen

Kölner Laboratorium für Wirtschaftsforschung (CLER) – ein sperriger Name, hinter dem sich jedoch eines der weltweit aktivsten und größten „Labs“ für innovative Verhaltensforschung verbirgt.
Werden Sie unverbindlich Teil der Community und nehmen Sie an aktuellen Studien teil! Vor Ort im Labor oder online von zu Hause können Sie so „spielend“ Geld verdienen.
Helfen Sie mit herauszufinden, wie wir Menschen uns wirklich verhalten und warum. Nicht selten weicht das von theoretischen Annahmen ab. Das Wissen darum kann entscheidend sein, um gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite (https://cler.uni-koeln.de/de/). Eine Registrierung ist online unter https://cler.uni-koeln.de/de/teilnehmen-1/anmeldung möglich.

Junge Juristinnen Köln/ Deutscher Juristinnenbund e.V.

Vorstellung der Regionalgruppe der Jungen Juristinnen in Köln

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) ist ein Zusammenschluss von Juristinnen sowie Volks- und Betriebswirtinnen, der die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen* in allen gesellschaftlichen Bereichen verfolgt. Der Verein ist unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Er setzt sich aus verschiedenen Kommissionen und Arbeitsstäben zusammen und befasst sich u.a. mit Themen wie Gewaltschutz, Gleichstellung der Geschlechter im Erwerbsleben, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, Repräsentation von Frauen* in Politik, Wirtschaft und Justiz und Diskriminierung in der juristischen Ausbildung. In vielen Städten gibt es zudem Regionalgruppen des djb - so auch in Köln. 

Zu den Jungen Juristinnen zählen alle djb-Mitglieder, die sich mit Fragen rund um Ausbildung und Berufseinstieg beschäftigen, also insbesondere alle Studentinnen, Referendarinnen, Doktorandinnen und Berufseinsteigerinnen - unabhängig vom Alter. Die Regionalgruppe der Jungen Juristinnen in Köln wurde Anfang 2021 gegründet und besteht mittlerweile aus ca. 100 Mitgliedern. Angeboten werden ein monatlicher Stammtisch sowie regelmäßig weitere Veranstaltungen zu feministischen Themen und der juristischen Ausbildung. Zudem gibt es einen Buchclub, in dem reger Austausch stattfindet. Auch über die bereits aufgezählten Aktivitäten hinaus gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, sich bei der Regionalgruppe in Köln oder im djb aktiv einzubringen.

Bei Interesse wenden Sie sich gerne per E-Mail an jujus.koelnSpamProtectiondjb.de. Weitere Informationen finden Sie zudem auf der Webseite unter https://www.djb.de/junge-juristinnen/ansprechpartnerinnen-in-den-regionen/koeln.

Prof. Dr. Jens Koch

Neuer geschäftsführender Co-Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht – Abteilung Gesellschaftsrecht

Prof. Dr. Jens Koch ist seit dem 01.10.2022 neben Prof. Dr. Clemens Höpfner geschäftsführender Co-Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht (AWR). Während Professor Höpfner der Abteilung Arbeitsrecht vorsteht, wird Professor Koch die Leitung der Abteilung Gesellschaftsrecht übernehmen.

Herr Professor Koch studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Nach der Promotion und Habilitation bei Professor Dr. Uwe Hüffer, erhielt er 2006 einen Ruf an die Universität Konstanz, wo er bis 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht war. Von 2013 bis 2022 war er Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Die Forschungsschwerpunkte von Professor Koch liegen im Gesellschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht, wobei ein besonderer Stellenwert dem Aktienrecht zukommt. Neben der Position als Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht ist er auch Direktor des Instituts für Gesellschaftsrecht und des Instituts für Nachhaltigkeit, Unternehmensrecht und Reporting (INUR) an der Universität zu Köln. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (ZGR), der Zeitschrift Die Aktiengesellschaft (AG), der Zeitschrift für Personengesellschaftsrecht (ZPG), geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht (BKR) sowie Beiratsmitglied der Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (ZIP), der Gesellschaftsrechtlichen Vereinigung (VGR) und des Deutschen Notarinstituts.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Professor Koch und heißen ihn herzlich willkommen!

Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz

Feierliche Eröffnung mit hochkarätig besetztem Kolloquium

Akademien sind Orte des Forschens, Lehrens und Lernens, zugleich aber auch Begegnungsstätten, die Menschen mit einem unterschiedlichen Erfahrungsschatz zusammenbringen. Auch die von der Universität zu Köln neu gegründete Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz sieht ihre Aufgabe darin, ein Forum für Gespräch und Austausch zu sein. So war es ein sehr vielversprechender und guter Beginn, dass zur Eröffnungsfeier am vergangenen Freitag, dem 16. September 2022, zahlreiche herausragende Persönlichkeiten der deutschen und vor allem europäischen Rechtspraxis und -wissenschaft zu einem Kolloquium zusammenkamen und über das Thema „European Human Rights Protection – Twenty Years From Now“ diskutierten.

Den Auftakt bildeten Robert Spano, Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg, und Koen Lenaerts, Präsident des Gerichtshofs der Europäischen Union in Luxemburg. Beide unterstrichen die Bedeutung des Dialogs sowohl zwischen den Gerichtshöfen wie auch mit der Justiz in den Mitgliedstaaten. Nach diesen europäischen Sichtweisen warfen Lord Jonathan Mance, ehemaliger Vizepräsident des UK Supreme Court, und Andreas Voßkuhle, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts und Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, einen Blick auf die Zukunft nationalen Grundrechtsschutzes. Der ehemalige polnische Verfassungsrichter Miroslaw Wyrzykowski reflektierte über die Gefährdung des europäischen Erbes durch eine Rechtsstaatskrise, wie sie gegenwärtig in Polen zu beobachten ist, und Professor Jestaedt über die Möglichkeit, dem hohen Fallaufkommen an Menschenrechtsgerichten effektiv zu begegnen. Ein von Professorin Nußberger moderiertes Panel widmete sich schließlich der Rolle der Menschenrechte für den Frieden in der Welt – die ehemalige ukrainische Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Ganna Yudkivska bedauerte ein Scheitern des Zusammenlebens im „europäischen Haus“ vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs.

Zu Gast waren außerdem neben ehemaligen und aktiven Richterinnen und Richtern des Straßburger Gerichtshofs und anderer nationaler Höchstgerichte, Professorinnen und Professoren deutscher und europäischer Hochschulen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hatten bereits an den zwei Tagen zuvor die Möglichkeit, sich im Rahmen eines – ebenso wie das Kolloquium von der Thyssenstiftung großzügig finanzierten – Workshops über ihre Visionen zum Schutz der Menschenrechte in zwanzig Jahren auszutauschen. „Der enge Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie zwischen jenen, die schon langjährige Erfahrung haben und jenen, die noch am Anfang stehen, gehört zu den Kernanliegen unserer Akademie“, freut sich Angelika Nußberger über den gelungenen Auftakt. „In unsicheren Zeiten soll von der Akademie ein Zeichen des Optimismus ausgehen. Menschenrechte werden auch in Zukunft auf die Entwicklung der Gesellschaft einen gestaltenden Einfluss haben“.

Professorin Angelika Nußberger und ihr Team hoffen, mit der Akademie, die sich nunmehr in neuen Räumlichkeiten im Küpperstift an der Kerpener Straße 30 befindet, künftig und dauerhaft zum Schutz und zur Weiterentwicklung der Menschenrechte in Europa beitragen zu können.

Das Programm sowie weitere Impressionen inkl. eines Grußwortes des Rektors finden Sie unter https://academy-humanrights.uni-koeln.de/aktuelles/academies-opening.