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Aktuelles

Irgendwas mit Recht

Der Podcast veröffentlicht seine Jubiläumsfolge

Am 23. Juni 2020 veröffentlichte der Jura-Podcast “Irgendwas mit Recht” unter dem Titel “Innovation & Jura” seine 50. Episode, in der Gastgeber RA Marc Ohrendorf, LL.M. RAin Claudia Otto und RA Sebastian Feiler (letzterer Associate Partner bei GÖRG Rechtsanwälte in Köln) empfing. Inhaltlich ging es unter anderem um die Fragen, in welchem Zusammenhang Legal Tech und juristische Innovation stehen, in welchen Bereichen Anwältinnen und Anwälten Kreativität abverlangt wird und welche Auswirkungen dies auf fortschrittliche Lehre haben könnte. Daneben diskutierten die Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmer, wie sich Innovation und Referendariat - auch in Corona-Zeiten - verbinden lassen.

Im Podcast “Irgendwas mit Recht”, welcher allein im Jahr 2020 bereits über 40.000 mal abgerufen wurde, erhalten Studierende Einblick in die tägliche Arbeit erfolgreicher Juristinnen und Juristen aus erster Hand. Ob Staatsanwaltschaft, Wirtschaftskanzlei oder Wissenschaft: Der vom Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren produzierte Podcast liefert Denkanstöße, frische Perspektiven Anregungen für Praktika, Referendariat und Berufseinstieg.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des KjLL, auf Twitter sowie Instagram.

ICC Moot Court 2020

Erfolg des Kölner Teams beim ICC Moot Court 2020!

Kölner ICC Moot Court Team 2020

Auch in diesem Jahr konnte das Kölner Team einen hervorragenden Platz im Moot Court Wettbewerb zum Internationalen Völkerstrafrecht (ICC Moot Court) belegen. Mit dem 17. Platz haben sie den Einzug in das aufgrund der virusbedingten Umstände nicht ausgetragene Viertelfinale geschafft. An dem diesjährigen Wettbewerb nahmen 71 Teams aus über 50 Staaten teil.

Der ICC Moot Court ist ein englischsprachiger Wettbewerb, der seit 2005 jährlich in Den Haag, dem Sitz des Internationalen Strafgerichtshofs, ausgetragen wird. Der Wettbewerb bietet Studierenden neben der einzigartigen Erfahrung eines Moot Courts einen Einblick in die praktiksche Arbeit des Völkerrechts, indem sie sich mit hochaktuellen und spannenden Fragen des Völkerstrafrechts beschäftigen.

Das am Institute for International Peace and Security Law betreute Team durfte sich mit fesselnden Fragen, wie die der Verantwortung von sozialen Medien bei Aufrufen zum Völkermord und der Jurisdiktion des Internationalen Strafgerichtshofs mit einem mittels des Internet begangenen Delikts, beschäftigen. Dabei wurde das diesjährige Team, bestehend aus Katharina Ueberberg, Moritz Jacobs, Nicoletta Maier, Christian Mausolf und Eva Potzy, von Gwendolin Brand, Tabasom Djourabi-Asadabadi und Tim-David Schneider unterstützt.

Das Team arbeitete mit Fleiß umfangreiche Schriftsätze aus, die teilweise mit Bestpunktzahl bewertet wurden.

Die Fakultät gratuliert dem Kölner Moot Court Team und Herrn Prof. Dr. Dr. h.c Dr. h.c. Claus Kreß LL.M., Direktor des Institute for International Peace and Security Law, herzlichst zu seinem Erfolg!

PAX Moot 2020

Kölner Team gewinnt den PAX Moot 2020!

Das am Institut für internationales und ausländisches Privatrecht betreute Kölner Team hat den PAX Moot 2020 gewonnen. Der seit 2012 veranstaltete Wettbewerb wird von Universitäten Antwerpen und Sciences Po in Paris sowie dem Asser Institute in Den Haag organisiert und von Herbert Smith Freehills sowie der Europäischen Kommission unterstützt. Er ist als einziger Wettbewerb dieser Art dezidiert dem europäischen internationalen Privatrecht gewidmet.

Im Finale der in diesem Jahr komplett digital durchgeführten achten Auflage des PAX Moot, an welchem Teams aus neun verschiedenen Staaten teilnahmen, traf das von Teresa Möller und Eva Schick betreute Kölner Team aus Hanna Freienstein, Mercedes Hering und Claude Ngatchou auf das Team der Singapore Management University. Vor etwa 60 Zuschauer*innen vertrat das Team die Klage von Minenarbeitern aus dem fiktiven Staat Almasi und deren Familien gegen eine auf mehrere Staaten verteilte Firmengruppe vor einem belgischen Gericht. Dabei musste es sich unter anderem mit den Auswirkungen eines parallel in Almasi geführten Verfahrens, einer englischen worldwide asset freezing order und einer zwischen Teilen der Parteien bestehenden Gerichtsstands- und Rechtswahlvereinbarung sowie mit diversen Fragen des anwendbaren Rechts auseinandersetzen. Nach einer spannenden, fast zweistündigen Verhandlung konnte sich das Kölner Team schließlich durchsetzen und wurde von der hochkarätig besetzten Jury aus Alex Layton QC (Twenty Essex/King’s College London), Hans van Loon (Haager Konferenz für Internationales Privatrecht) und Prof. Dr. Horatia Muir Watt (Sciences Po) zum Sieger erklärt.

Bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb konnte das Kölner Team in einer Probeverhandlung vor RA Rüdiger Harms, RA‘in Elisabeth Macher und RA Dr. Harry Nettlau (Cleary Gottlieb) Erfahrungen sammeln.

Die Fakultät gratuliert dem Kölner Moot Court Team herzlichst zu seinem Erfolg!

 

Beginn der Vorlesungen am 20. April 2020

Informationen für Studierende

Liebe Studierende,

auch wenn in diesem Semester vieles anders ist als sonst, möchten wir Sie herzlich willkommen heißen.

Wie Sie wissen, ist der Start der Vorlesungen verschoben worden. Unsere Fakultät wird Ihnen ab dem 20.04.2020 online die ganze Bandbreite unserer Lehrveranstaltungen anbieten.

Die Links auf die jeweiligen Onlineangebote - darunter Vorlesungsaufzeichnungen, Livestreams, Videokonferenzen und andere Formate - finden Sie dann in den ILIAS-Kursen der von Ihnen in KLIPS belegten Veranstaltungen. Haben Sie eine Veranstaltung, an der Sie teilnehmen möchten, noch nicht belegt, können Sie das in KLIPS in der Restplatzvergabe (ab 02.04.2020) nachholen.

Weitere Hinweise finden Sie auf http://www.jura.uni-koeln.de/corona.html.

Die spontane Umstellung auf Onlinelehre ist für uns alle eine große Herausforderung. Bitte seien Sie nachsichtig, wenn es hier und da etwas ruckelt und nicht alles auf Anhieb so gut funktioniert, wie Sie das aus der normalen Präsenzlehre gewohnt sind.

Wir wünschen Ihnen auch unter den erschwerten Umständen einen guten Start ins Sommersemester!

Mit freundlichen Grüßen
Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis, Dekan
Professor Dr. Klaus Peter Berger, LL.M., Studiendekan

Podcast - Irgendwas mit Recht

Jura studieren, Staatsexamen… und dann? Referendariat? Promotion? LL.M.? Und danach?

Bei Irgendwas mit Recht (IMR) bekommen Sie zu genau diesen Fragen neuen Input von RA Marc Ohrendorf und seinen Gästen: IMR bringt Ihnen Interviews mit erfolgreichen Anwältinnen, Professorinnen, Staatsanwälten, Richtern und mehr als Podcast. Das motiviert für Jura und mehr: Denn so lernen Sie neue Berufsfelder sowie spannende JuristInnen kennen – und vielleicht sogar ihre nächste berufliche Position.

Daneben gibt’s natürlich Tipps für Ihr Jurastudium, den Examensstress und das Referendariat aus erster Hand. Jede Episode ist ca. eine halbe Stunde lang – also perfekt für die Mittagspause!

Sie können sich einzelne Episoden anhören oder den Podcast in der Podcast-App Ihrer Wahl abonnieren (https://www.irgendwasmitrecht.de/subscribe). Mehr dazu sowie eine Übersicht über unsere Gäste finden Sie auf der gesonderten Website von IMR (https://www.irgendwasmitrecht.de).

Feier zu Ehren der Absolventinnen und Absolventen 2019

Wir gratulieren dem Prüfungsjahrgang 2018/19!

Auch in diesem Jahr wurden die Absolventinnen und Absolventen unserer Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die ihre erste Prüfung im vergangenen Studienjahr erfolgreich abgelegt hatten, im Rahmen eines akademischen Festakts am 17. Januar 2020 geehrt.

Die Absolventenfeier begann mit den Grußworten des Dekans Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis. Die akademische Feier wurde durch die Festrede unseres Alumnus Jörg Mayr (Rechtsanwalt und Deutscher Eishockey-Meister) zum Thema „Was es braucht…“ abgerundet. Herr Mayr ermutigte die frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen, dass es für jeden von ihnen einen Bereich gebe, in dem sie erfolgreich und zufrieden arbeiten werden.

Zur großen Freude aller Beteiligten war in diesem Jahr auch der NRW-Justizminister Peter Biesenbach vor Ort und gratulierte zusätzlich zum Dekan und den Vertretern der verschiedenen Schwerpunktbereiche unseren Absolventinnen und Absolventen persönlich auf der Bühne.

Im Anschluss an die Ehrung verlieh die Fachschaft die diesjährigen Lehrpreise.

Der diesjährige Lehrpreis der Fachschaft Jura wurde Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb verliehen. In ihrer Laudatio würdigte die Fachschaft insbesondere, dass Frau Prof. Dauner-Lieb es schaffe, in ihren Vorlesungen jeden mitzunehmen, komplexe Materie verständlich zu machen und Studierende für das Fach zu begeistern und zum eigenen Denken anstatt zum Auswendiglernen anzuleiten. Hervorgehoben wurden zudem die Gründung, Förderung und Erhaltung des Projekts „Recht Aktiv“ sowie des „Kompetenzzentrums für juristisches Lernen und Lehren“, die eine Vielzahl von Veranstaltungen für Studierende anbieten und die gute Lehre an unserer Fakultät tatkräftig unterstützen.

Des Weiteren vergab die Fachschaft auch in diesem Jahr wieder den Lehrpreis an AG-Leiter, die in den letzten beiden Jahren durch besonders gute Arbeitsgemeinschaften aufgefallen waren. Geehrt wurden Frau Lisa-Marie Lührs für das Öffentliche Recht, Herr Dr. Tobias Lutzi für das Zivilrecht und Frau Edith Arians für das Strafrecht.

Der akademischen Feier folgte ein festlicher Umtrunk im Hörsaalgebäude, wo die Gäste bei ausgelassener Stimmung den Erfolg der Absolventinnen und Absolventen feierten. Die schöne Atmosphäre verdanken wir insbesondere der großartigen musikalischen Umrahmung durch die Jazzband „Das triologische Quartett“, die nicht nur die akademische Feier sondern auch den Ausklang im Hörsaalgebäude begleitete.

Für ihre Unterstützung danken wir auch in diesem Jahr herzlich der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP sowie den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern aus den Einrichtungen und Instituten der Fakultät.

Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen für ihre weitere Zukunft nur das Beste und gratulieren unseren ausgezeichneten Lehrenden zum Lehrpreis 2020!

Doppelter Blick auf die Geschichte des Völkerrechts

Neue Kooperation des Historikers Fabian Klose und Völkerrechtlers Claus Kreß beginnt mit einem Seminar im April.

Der Historiker Fabian Klose und der Völkerrechtler Claus Kreß begründen Kooperation über die Geschichte des Völkerrechts. Das Projekt startet im April mit einem Seminar für Studierende beider Fächer.

Humanitäre Intervention, Kolonialismus, Freiheitskriege – ein Teil der Geschichte des Völkerrechts ist die Geschichte der großen Auseinandersetzungen zwischen Staaten. Was früher das ius in bello, das Kriegsvölkerrecht war, das hat sich bis heute zum Humanitären Völkerrecht entwickelt. Professor Dr. Fabian Klose, neuer Lehrstuhlinhaber für Internationale Geschichte und Historische Friedens- und Konfliktforschung und Professor Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Claus Kreß, LL.M., Völkerrechtler und Direktor des Institute for International Peace and Security Law gehen das Thema nun gemeinsam an. Beide wollen langfristig in Forschung und Lehre kooperieren. „In Versailles saßen die Deutschen noch auf der Anklagebank“, erklärt der Völkerrechtler Kreß. „Mehr als 70 Jahre später war Deutschland auf einmal eine Kraft, die die Entwicklung des Völkerrechts forciert hat.“ Jeder Staat weltweit hat seine eigene Haltung zum Humanitären Völkerrecht und zum internationalen Strafgerichtshof entwickelt. „Das kann ein Rechtswissenschaftler zwar ansatzweise beantworten, letztlich aber viel besser, wenn er mit einem Historiker zusammenarbeitet, der die jeweilige rechtspolitische Haltung in ihren größeren Kontext einzubetten versteht.“

„Den HistorikerInnen fehlt häufig die allerletzte völkerrechtliche Expertise. Wenn man aber mit jemanden wie Claus Kreß ein derartiges  Kooperationsprojekt starten kann, dann ist das ein großer Gewinn“, so Klose.

Die Zusammenarbeit wird auf drei Säulen ruhen: Forschung, Lehre und einer neuen Vortragsreihe mit internationalen Gastwissenschaftler und Gastwissenschaftlerinnen. „Wir sind jetzt startklar und können den Studierenden nun unser erstes Seminar ankündigen“, sagt Kreß: Für das Sommersemester 2020 bieten Klose und Kreß ein interdisziplinäres Seminar zur Geschichte des Völkerrechts: „Vom Kriegsrecht zum Humanitären Völkerrecht? Das Völkerrecht der bewaffneten Konflikte vom 19. bis 21. Jahrhundert“.

Das Seminar wird die Geschichte des Völkerrechts der bewaffneten Konflikte von der Pariser Seerechtsdeklaration 1856 bis zum so genannten „Krieg gegen den Terror“ behandeln.
Die beiden Professoren haben ihre Zusammenarbeit seit über einem Jahr geplant: Seminare, Vortragsreihe und Forschungsprojekte. „Wir wissen nicht wie unsere Studenten darauf reagieren, aber wir beide haben Riesenlust, das anzugehen“, erklärt Kreß. „Man muss sich auf die Perspektive des anderen Fachs einlassen. Das sollte bei entsprechender Neugier nicht schwer sein“, ergänzt Klose.

Zusätzlich zu dem Seminar wird es ab April die neue gemeinsame Vortragsreihe „Cologne Lecture on International History and International Law“ geben. Den Auftakt hierzu wird Prof. Dr. Andrew Thompson, Oxford University, am 22. April mit seinem Vortrag „Nelson Mandela on Robben Island. To What Extent Can International Law Provide Protection for Political Prisoners?“ bilden.

Dazu kommt im September eine von Historikern ausgerichtete und von der Volkswagenstiftung geförderte Herrenhäuser-Konferenz „Governing Humanitarianism. Past, Present, and Future“, an der Claus Kreß teilnehmen wird. Außerdem werden die Wissenschaftler gemeinsame Forschungsthemen angehen: „Wir denken auch an ein größeres internationales Projekt mit interdisziplinären Tandems aus mehreren Ländern“, so Kreß.

Die beiden Wissenschaftler sehen eine Fülle interessanter Forschungsthemen, die sie in Zukunft bearbeiten wollen: Kolonialkriege, Humanitäre Interventionen, Friedensverträge, Internationale Gerichtsbarkeit: „Wir möchten uns natürlich auch mit den Gegenwartsfragen beschäftigen, die sich aus alldem ergeben.“, erklärt Fabian Klose. „Es ist auch für einen Historiker spannend, über Lösungsansätze für aktuelle Probleme im Licht historischer Erfahrungen nachzudenken“, so der Historiker. „Unser Anspruch kann nicht sein, stets zur goldenen Lösung zu kommen. Aber soweit wir glauben, einen solchen Gedankenanstoß geben zu können, wir möchten schon auch zu aktuellen Themen Stellung beziehen.“

Internet:
https://www.iipsl.jura.uni-koeln.de/sites/strafrecht_kress/Materialien/WS_2019_2020/Semesterplan_Humanitaeres_Voelkerrecht.pdf

Inhaltlicher Kontakt:     
Professor Dr. Fabian Klose
0221-470 5248
fabian.klose(at)uni-koeln.de
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Professor Dr. Claus Kreß
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