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Aktuelles

CareerTest 2023

Wie sehen Ihre Karriereerwartungen im Vergleich zu Ihrer Peergroup aus?

Liebe Studierende,

die Entscheidung, welchen Berufsweg man einschlagen soll, ist von großer Bedeutung, kann aber manchmal überfordernd sein. Mit dem CareerTest möchten wir Sie dabei unterstützen, den richtigen Weg für Ihr Berufsleben zu finden.

Der CareerTest bietet wertvolle Informationen zu Ihrem Karrieretyp, hilft Ihnen bei der Festlegung Ihrer Gehaltsvorstellungen und liefert Ihnen Empfehlungen zu idealen Arbeitgebern. Zusätzlich erhalten Sie Zugang zu einem professionellen Lebenslauf-Check und haben die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten durch das Üben von psychometrischen Tests zu verbessern, welche in vielen Assessment-Centern von hunderten von Arbeitgebern heutzutage verwendet werden.

Verschaffen Sie sich einen Vorsprung für Ihre Karriere, indem Sie den CareerTest machen. Außerdem können Sie am Ende des Tests an der Verlosung von 20 Media Markt-Gutscheinen* teilnehmen und tolle Empfehlungen für Personen mit dem selben Karriereprofil wie Sie durchstöbern!

Eine Teilnahme ist online über https://careertest.universumglobal.com/s/23detsunikoelnjura. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt per Mail an supportSpamProtectioncareertest.universumglobal.com.

(* Die Gutscheine können auch in vielen weiteren Online-Shops eingelöst werden, unter anderem bei Jochen Schweizer, Tchibo, OBI, Ikea, Flixbus, etc.)

 

Prof.'in Dr. Sonja Meier, LL.M. (London)

Neue Inhaberin eines Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Privatrechtsvergleichung

Prof. Dr. Sonja Meier, LL.M. (London), übernimmt zum Wintersemester 2022/2023 einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Privatrechtsvergleichung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Frau Professor Meier studierte in Regensburg Rechtwissenschaft. Im Anschluss an das Erste Juristische Staatsexamen folgte ein Studium am University College London, wo sie den akademischen Grad Master of Laws (LL.M.) erwarb. Daraufhin absolvierte sie das Referendariat in Regensburg, u.a. mit einer Auslandsstation an der Tulane University in New Orleans (USA). Seit dieser Zeit arbeitete sie am Lehrstuhl von Prof. Reinhard Zimmermann in Regensburg, bei dem sie später mit einer Arbeit zum englischen Bereicherungsrecht promovierte. Nach einem Auslandsjahr als Assistant Lecturer an der University of Cambridge (UK) folgte sie schließlich ihrem akademischen Lehrer an das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, wo sie als Wissenschaftliche Referentin wirkte. Im Jahr 2009 hablitierte sich Frau Professor Meier an der Universität Regensburg mit einer historisch-vergleichenden Arbeit zu Gesamtschulden und übernahm im selben Jahr einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Europäische Rechtsgeschichte an der Phillips-Universität Marburg. 2012 wechselte sie an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und war dort Direktorin der Abteilung I des Instituts für Ausländisches und Internationales Privatrecht.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Professor Meier und heißen sie herzlich willkommen!

Kölner Laboratorium für Wirtschaftsforschung

Innovative Forschungsprojekte unterstützen und dabei spielend Geld verdienen

Kölner Laboratorium für Wirtschaftsforschung (CLER) – ein sperriger Name, hinter dem sich jedoch eines der weltweit aktivsten und größten „Labs“ für innovative Verhaltensforschung verbirgt.
Werden Sie unverbindlich Teil der Community und nehmen Sie an aktuellen Studien teil! Vor Ort im Labor oder online von zu Hause können Sie so „spielend“ Geld verdienen.
Helfen Sie mit herauszufinden, wie wir Menschen uns wirklich verhalten und warum. Nicht selten weicht das von theoretischen Annahmen ab. Das Wissen darum kann entscheidend sein, um gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite (https://cler.uni-koeln.de/de/). Eine Registrierung ist online unter https://cler.uni-koeln.de/de/teilnehmen-1/anmeldung möglich.

Junge Juristinnen Köln/ Deutscher Juristinnenbund e.V.

Vorstellung der Regionalgruppe der Jungen Juristinnen in Köln

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) ist ein Zusammenschluss von Juristinnen sowie Volks- und Betriebswirtinnen, der die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen* in allen gesellschaftlichen Bereichen verfolgt. Der Verein ist unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Er setzt sich aus verschiedenen Kommissionen und Arbeitsstäben zusammen und befasst sich u.a. mit Themen wie Gewaltschutz, Gleichstellung der Geschlechter im Erwerbsleben, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, Repräsentation von Frauen* in Politik, Wirtschaft und Justiz und Diskriminierung in der juristischen Ausbildung. In vielen Städten gibt es zudem Regionalgruppen des djb - so auch in Köln. 

Zu den Jungen Juristinnen zählen alle djb-Mitglieder, die sich mit Fragen rund um Ausbildung und Berufseinstieg beschäftigen, also insbesondere alle Studentinnen, Referendarinnen, Doktorandinnen und Berufseinsteigerinnen - unabhängig vom Alter. Die Regionalgruppe der Jungen Juristinnen in Köln wurde Anfang 2021 gegründet und besteht mittlerweile aus ca. 100 Mitgliedern. Angeboten werden ein monatlicher Stammtisch sowie regelmäßig weitere Veranstaltungen zu feministischen Themen und der juristischen Ausbildung. Zudem gibt es einen Buchclub, in dem reger Austausch stattfindet. Auch über die bereits aufgezählten Aktivitäten hinaus gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, sich bei der Regionalgruppe in Köln oder im djb aktiv einzubringen.

Bei Interesse wenden Sie sich gerne per E-Mail an jujus.koelnSpamProtectiondjb.de. Weitere Informationen finden Sie zudem auf der Webseite unter https://www.djb.de/junge-juristinnen/ansprechpartnerinnen-in-den-regionen/koeln.

Prof. Dr. Jens Koch

Neuer geschäftsführender Co-Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht – Abteilung Gesellschaftsrecht

Prof. Dr. Jens Koch ist seit dem 01.10.2022 neben Prof. Dr. Clemens Höpfner geschäftsführender Co-Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht (AWR). Während Professor Höpfner der Abteilung Arbeitsrecht vorsteht, wird Professor Koch die Leitung der Abteilung Gesellschaftsrecht übernehmen.

Herr Professor Koch studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Nach der Promotion und Habilitation bei Professor Dr. Uwe Hüffer, erhielt er 2006 einen Ruf an die Universität Konstanz, wo er bis 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht war. Von 2013 bis 2022 war er Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Die Forschungsschwerpunkte von Professor Koch liegen im Gesellschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht, wobei ein besonderer Stellenwert dem Aktienrecht zukommt. Neben der Position als Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht ist er auch Direktor des Instituts für Gesellschaftsrecht und des Instituts für Nachhaltigkeit, Unternehmensrecht und Reporting (INUR) an der Universität zu Köln. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (ZGR), der Zeitschrift Die Aktiengesellschaft (AG), der Zeitschrift für Personengesellschaftsrecht (ZPG), geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht (BKR) sowie Beiratsmitglied der Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (ZIP), der Gesellschaftsrechtlichen Vereinigung (VGR) und des Deutschen Notarinstituts.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Professor Koch und heißen ihn herzlich willkommen!

Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz

Feierliche Eröffnung mit hochkarätig besetztem Kolloquium

Akademien sind Orte des Forschens, Lehrens und Lernens, zugleich aber auch Begegnungsstätten, die Menschen mit einem unterschiedlichen Erfahrungsschatz zusammenbringen. Auch die von der Universität zu Köln neu gegründete Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz sieht ihre Aufgabe darin, ein Forum für Gespräch und Austausch zu sein. So war es ein sehr vielversprechender und guter Beginn, dass zur Eröffnungsfeier am vergangenen Freitag, dem 16. September 2022, zahlreiche herausragende Persönlichkeiten der deutschen und vor allem europäischen Rechtspraxis und -wissenschaft zu einem Kolloquium zusammenkamen und über das Thema „European Human Rights Protection – Twenty Years From Now“ diskutierten.

Den Auftakt bildeten Robert Spano, Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg, und Koen Lenaerts, Präsident des Gerichtshofs der Europäischen Union in Luxemburg. Beide unterstrichen die Bedeutung des Dialogs sowohl zwischen den Gerichtshöfen wie auch mit der Justiz in den Mitgliedstaaten. Nach diesen europäischen Sichtweisen warfen Lord Jonathan Mance, ehemaliger Vizepräsident des UK Supreme Court, und Andreas Voßkuhle, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts und Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, einen Blick auf die Zukunft nationalen Grundrechtsschutzes. Der ehemalige polnische Verfassungsrichter Miroslaw Wyrzykowski reflektierte über die Gefährdung des europäischen Erbes durch eine Rechtsstaatskrise, wie sie gegenwärtig in Polen zu beobachten ist, und Professor Jestaedt über die Möglichkeit, dem hohen Fallaufkommen an Menschenrechtsgerichten effektiv zu begegnen. Ein von Professorin Nußberger moderiertes Panel widmete sich schließlich der Rolle der Menschenrechte für den Frieden in der Welt – die ehemalige ukrainische Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Ganna Yudkivska bedauerte ein Scheitern des Zusammenlebens im „europäischen Haus“ vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs.

Zu Gast waren außerdem neben ehemaligen und aktiven Richterinnen und Richtern des Straßburger Gerichtshofs und anderer nationaler Höchstgerichte, Professorinnen und Professoren deutscher und europäischer Hochschulen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hatten bereits an den zwei Tagen zuvor die Möglichkeit, sich im Rahmen eines – ebenso wie das Kolloquium von der Thyssenstiftung großzügig finanzierten – Workshops über ihre Visionen zum Schutz der Menschenrechte in zwanzig Jahren auszutauschen. „Der enge Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie zwischen jenen, die schon langjährige Erfahrung haben und jenen, die noch am Anfang stehen, gehört zu den Kernanliegen unserer Akademie“, freut sich Angelika Nußberger über den gelungenen Auftakt. „In unsicheren Zeiten soll von der Akademie ein Zeichen des Optimismus ausgehen. Menschenrechte werden auch in Zukunft auf die Entwicklung der Gesellschaft einen gestaltenden Einfluss haben“.

Professorin Angelika Nußberger und ihr Team hoffen, mit der Akademie, die sich nunmehr in neuen Räumlichkeiten im Küpperstift an der Kerpener Straße 30 befindet, künftig und dauerhaft zum Schutz und zur Weiterentwicklung der Menschenrechte in Europa beitragen zu können.

Das Programm sowie weitere Impressionen inkl. eines Grußwortes des Rektors finden Sie unter https://academy-humanrights.uni-koeln.de/aktuelles/academies-opening.

Frederic Kupsch

Deutsch-Italienische Studiengänge

Abschlussfeier voller Lob der Lehrenden und Dank der Studierenden

Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs

Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs © Fotos: Alessandro Rigacci

„Unseren Professor:innen, die uns als Personen, als Juristinnen und Juristen, geformt haben: Ihnen, Ihrem Verständnis und Ihrer Professionalität gilt unser Dank. Sie hatten uns als ahnungslos und unerfahren im juristischen Bereich kennengelernt, haben uns fünf Jahre lang ihr Wissen geschenkt und hinterlassen uns heute als Kenner:innen zweier Rechtssysteme.“ Diesen Dank sprachen Studierende der Köln-Florenz-Studiengänge auf der Akademischen Feier zu Ehren der Absolvent:innen des Deutsch-Italienischen Bachelor- und Masterstudiengangs Rechtswissenschaften aus.

Die Abschlussfeier fand am 26. Juli 2022 um 18:00 Uhr mit über 60 Teilnehmenden in der Aula 2 des Hauptgebäudes der Universität zu Köln statt. Neben den Absolvent:innen des Bachelor- und Masterstudiengangs waren ihre Familien und Freund:innen sowie einige Professorinnen und Professoren der Universität von Florenz und der Universität zu Köln anwesend.

Zur Eröffnung sprach der Programmbeauftrage des Studiengangs auf Seiten der Universität zu Köln, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz-Peter Mansel. Er hieß die Absolvent:innen sowie deren Angehörige willkommen und unterstrich die großen Herausforderungen, die von den Studierenden von Beginn des Studiums an, insbesondere auch aufgrund der COVID19-Pandemie, zu bewältigen waren. Herr Professor Mansel würdigte die Abschlüsse als Ergebnis der wertvollen und fruchtbaren Kooperation zwischen Köln und Florenz und betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit auch künftig sein wird. Er gratulierte den Studierenden zu ihren bemerkenswerten Erfolgen. Denn von den zwanzig Absolvent:innen des dritten Jahrganges des Bachelorstudiengangs hatten siebzehn, von den sechszehn Absolvent:innen des zweiten Jahrganges des Masterstudiengangs dreizehn Absolvent:innen das Studium in der Regelstudienzeit beendet. 

Er hob insbesondere die Leistungen der Studierenden Maria Vittoria Barbieri hervor, die von der Camera dei Deputati in Rom für ihre Leistung mit dem sehr elitären Preis „Premio America Giovani per il talento universitario“ ausgezeichnet wurde, der an die 1000 besonders exzellenten Absolvent:innen aller italienischen Universitäten vergeben wird. Ebenfalls hervorgehoben wurde die Auszeichnung von Maria Vittoria Barbieri, Andrea Sarri und Martina Zanna, die von der Universität Florenz im Rahmen der Scuola Marescialli e Brigadieri dei Carabinieri besonders geehrt wurden, da sie ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit mit maximaler Punktzahl abgeschlossen haben.

Die Programmbeauftragte des Studiengangs auf Seiten der Universität Florenz, Frau Prof.ssa Dott.ssa Albanese überbrachte per Videocall die Grüße der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Florenz. Sie lobte die hervorragenden Studienleistungen der Absolvent:innen, die den Erfolg des Programms bestätigen und untermauerte die grundlegenden Ziele des Studiengangs, den Absolvent:innen durch eine gemeinsame Ausbildung Mittel an die Hand zu geben, die Isolierung des Rechts innerhalb der nationalen Grenzen zu durchbrechen.

Im Anschluss wurden die Gäste von Vertreter:innen der Studierendenschaft durch die gemeinsame Studienzeit geleitet. Zunächst bedankten sich Tanja Hilpold und David Felder als Vertreter:innen des deutsch-italienischen Juristenvereins DIR e.V. bei allen Professorinnen und Professoren und den Studierenden für die spannende Zeit. Sie hoben den Erfolg einer Vielzahl von gemeinsamen Projekten im letzten Jahr hervor, insbesondere des gemeinsamen Moot-Courts, der regelmäßigen Informationstreffen, sowie der Veranstaltungen mit Anwaltskanzleien, die grenzüberschreitend im deutschen und italienischen Recht tätig sind.

Sabina Del Mela und David Felder hielten eine gemeinsame Absolvent:innenrede für die Bachelorabsolvent:innen. Sie erinnerten sich an die schönen Zeiten in Florenz und Köln und an die denkwürdigen Momente des ersten Treffens an der Universität von Florenz, bei dem sich die Studierenden kennengelernt haben. Sie betonten, dass die Studierenden viel mehr als einen Abschluss und Titel für den Lebenslauf gewonnen haben, sondern etwas für sie Wertvolleres: eine deutsch-italienische Familie.

Vittoria Barbieri erinnerte als Absolventin des Deutsch-Italienischen Masterstudiengangs in ihrer Abschlussrede, dass sich viele seit dem Ende des Studiums noch nicht wirklich voneinander verabschieden konnten und niemand sich hätte vorstellen können, dass die gemeinsame Studienzeit hinter einem Computerbildschirm enden würde. Sie hob die Bedeutung dieses binationalen Studiengangs als Symbol einer Generation hervor, die den Gedanken der europäischen Einigung verinnerlicht hat. Die Internationalität, die dieser Studiengang lebt, habe die Studierenden nicht nur beruflich, sondern auch privat enorm bereichert.

Einen besonderen Dank sprachen alle Redner:innen den Professorinnen und Professoren aus Florenz und Köln aus, die erst durch ihre Lehre und Betreuung der Arbeiten der Studierenden diesen Studiengang ermöglichen, sowie den Gründern dieses bis heute einzigartigen Programmes zwischen Deutschland und Italien, Herrn Professor Caponi und Herrn Professor Cappellini aus Florenz sowie Herrn Professor Mansel aus Köln. Ihr Dank gilt auch den aktuellen Programmbeauftragten Frau Professorin Albanese und Herrn Professor Mansel sowie den beiden Studiengangsbüros in Köln und Florenz für ihr unermüdliches Engagement.

Julia Göttert / Martina Zanna

Endlich wieder Sommerfest

Gemeinsam in den Feierabend bei traumhaftem Wetter!

Nach zwei Jahren Pandemie war es soweit: Das beliebte Sommerfest der Rechtswissenschaftlichen Fakultät konnte am 28.06.2022 wieder stattfinden.

Das Schicksal meinte es gut mit uns, in einer Woche mit durchwachsenem Wetter riss der Himmel pünktlich am Dienstag auf. Unter strahlend blauem Himmel und bei angenehmen 25 °C versammelten sich ab 18.00 Uhr so viele Studierende, Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Alumni und Freunde der Fakultät wie noch nie auf der Fläche und der Terrasse hinter dem Hörsaalgebäude. Alle tauschten sich bei ausgelassener Stimmung rege aus und genossen einen äußerst angenehmen Sommerabend mit kühlen Getränken, Würstchen und Gemüsespießen.

Diesen beständigen Erfolg verdanken wir an erster Stelle der Kanzlei GÖRG, die uns wieder reichlich Verpflegung bereitstellte und so für das leibliche Wohl sorgte. Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Abend wieder gemeinsam verbringen konnten.

Unser Dank gilt auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns tatkräftig unterstützt und so wesentlich zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.

Verleihung des Osborne Clarke Dissertationspreises

Ehrung herausragender Dissertationen im internationalen Recht und internationaler Moot Court-Teams

I am convinced that international confidence, (…) disarmament, and international security are inconceivable without an open society with freedom of information, freedom of conscience, freedom of speech (…). Peace, progress, human rights – these three goals are insolubly linked to one another.” (Andrei Sakharov)

Mit den Worten des Friedensnobelpreisträgers Andrei Sakharov aus seiner Nobel-Vorlesung vom 11. Dezember 1975 begann Dr. Ganna Yudkivska ihren Festvortrag zu Ehren der Preisträger:innen des Osborne Clarke Dissertationspreises im Internationalen Recht. Der Titel des Festvortrages "Human Rights as a Means to Prevent Military Conflicts" stellte eine gewagte These auf, hat doch der rechtswidrige Angriffskrieg gegen die Ukraine der dazugehörigen Antithese erheblichen Vorschub geleistet. Menschenrechte können einen erbarmungslosen Angriffskrieg nicht verhindern, solange es Machthaber auf dieser Welt gibt, die ihr eigenes, abstruses Weltbild über hart errungene internationale Werte und Normen stellen. Dass die Menschenrechte und insbesondere die Auslegung durch Gerichte allerdings als Warnzeichen für die Schaffung von Rahmenbedingungen gesehen werden können, die es erst ermöglichen, einen solchen Krieg in Gang zu setzen, legte die ukrainische Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eindrucksvoll dar.

Der Festvortrag von Dr. Ganna Yudkivska stellte den Höhepunkt der diesjährigen Feier zu Ehren außergewöhnlicher Leistungen in Forschung und Studium im Internationalen Recht, die am 15. Juni 2022 an der Universität zu Köln stattfand, dar. In Zeiten des Krieges zu feiern ist angesichts des täglich sichtbaren Leides der Ukrainerinnen und Ukrainer stets ein Balanceakt. Dies gilt umso mehr für Veranstaltungen, die nicht nur aufgrund der Zufälligkeit des gewählten Zeitpunktes, sondern auch inhaltlich deutliche Bezüge zu Russland und der Ukraine aufweisen. So wurden mit dem Osborne Clarke Dissertationspreis Dr. Michael Riepl und Dr. Matina Jozi ausgezeichnet. Riepl promovierte unter Betreuung von Professorin Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A. mit dem Titel „Russian Contributions to International Humanitarian Law. A contrastive analysis of Russia’s historical role and its current practice” (Open Access, Nomos). Jozi wurde von Professor Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Stephan Hobe, LL.M. betreut. Ihre Arbeit trägt den Titel „Die Pflicht zur Sperrung des Luftraums über Konfliktzonen. Eine Untersuchung der souveränen Verantwortlichkeit anlässlich des Abschusses von Flug MH17 über der Ostukraine“.
Die Fakultät beglückwünscht beide Preisträger:innen ganz herzlich!

Als weiterer Bestandteil der Feier wurden die internationalen Moot Court Teams der Fakultät ausgezeichnet. Die Fakultät ist stolz und freut sich über die zahlreichen herausragenden Leistungen. Ausgezeichnet wurden die Kölner Teams der PAX Moot Court Competition, des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court, der Manfred Lachs Space Law Moot Court Competition, des Sarin Moot Courts, der Helga Pedersen Moot Court Competition und der Telders International Law Moot Court. Allen Studierenden wünscht die Fakultät alles Gute auf Ihrem weiteren Studien- und Karriereweg!

Die Fakultät bedankt sich zudem bei dem Team der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz für die Organisation der Feier sowie bei Osborne Clarke für die großzügige Auslobung des Preises und dem Catering während des anschließenden Empfanges! Zudem sei den vielen helfenden Händen während der Vorbereitung der Veranstaltung sowie dem Team der Abteilung 82 (Marketing) der UzK gedankt.

In Erinnerung bleibt, dass Menschenrechte Kriege nicht verhindern können. Sie garantieren jedoch, mit den Worten Andrei Sakharovs, eine offene Gesellschaft mit Informations-, Gewissens- und Meinungsfreiheit, die unzertrennlich mit Frieden und Fortschritt verbunden sind. Dafür lohnt es sich zu streiten!

(Frederic Kupsch)

Umfrage: Einfluss der Covid-19-Pandemie auf das Bewegungs-, Ernährungs- und Suchtverhalten von Student:innen der Stadt Köln

Die Covid-19-Pandemie mag in den Hintergrund gerückt sein, ist aber noch immer eine große Herausforderung. Besonders die Gruppe der Studierenden fand während der letzten zwei Jahre in Politik und Gesellschaft wenig Beachtung. Wie geht es ihnen jetzt - nach den Einschränkungen und der häuslichen Isolation?  

Im Rahmen des Masterstudiengangs Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln untersuchen wir - Eva van Oepen und das Team des gesundheitswissenschaftlichen Projektseminars - die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Bewegungs- und Ernährungsverhalten und auf den Konsum von Suchtmitteln der Kölner Studierenden. Wir möchten in Zusammenarbeit mit der Universität Köln eine Online-Befragung durchführen.

Der Fragebogen richtet sich an die 18-29-jährigen Studierenden aller Fachrichtungen. Damit ein möglichst umfassendes Bild über die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Leben der Kölner Studierenden konstruiert werden kann, möchten wir Sie ganz herzlich zur Verteilung dieser Befragung einladen. Wir haben Kontakt zum Land NRW und der Staatskanzlei. Die Ergebnisse der Studie werden direkt an die Regierung weitergegeben - mit dem Ziel, das zukünftige Pandemie-Management zu verbessern und die Gruppe der Studierenden besser berücksichtigen zu können.

Die Beantwortung des Fragebogens nimmt etwa sechs Minuten in Anspruch.
 

Link zum Fragebogen

https://www.surveymonkey.de/r/FKG5NRC

Hinweis: Die Studie wurde bereits von der Ethikkommission der Deutschen Sporthochschule Köln genehmigt. Die Befragung ist freiwillig und erfolgt anonym entsprechend den Richtlinien der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO).  Ihre Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Die Forschung folgt keinem kommerziellen Interesse. Wir behandeln all Ihre Daten streng vertraulich. Die Daten werden unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben.

Die Ergebnisse werden im Rahmen des Projektseminars ab September 2022 auf der Homepage des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin veröffentlicht. Rückschlüsse auf die einzelnen Studierenden sind weder beabsichtigt noch möglich.