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Aktuelles

Nachrichten

Neues Institut für Nachhaltigkeit, Unternehmensrecht und Reporting

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln hat die Gründung eines neuen Instituts für Nachhaltigkeit, Unternehmensrecht und Reporting (INUR) beschlossen.

Es soll ein Forum und Netzwerk schaffen, um unternehmensrechtliche Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit sowohl innerhalb der Rechtswissenschaften zu untersuchen, als auch interdisziplinär mit Nachbarwissenschaften zu diskutieren. Die behandelten Themenkomplexe lassen sich mit den Stichwörtern Corporate Governance, Haftungsrecht, Reporting und Steuern zusammenfassen.

Für das Institut kennzeichnend ist die Zusammenarbeit im Team. Beteiligt sind unter anderem Frau Prof. Dr. Johanna Hey, Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb, Herr Prof. Dr. Joachim Hennrichs, Herr Prof. Dr. Jens Koch und Herr PD Dr. Moritz Pöschke, LL.M.. Ein gemeinnütziger Förderverein zur Unterstützung der Forschungsziele befindet sich in Gründung.

Wer das Institut unterstützen und Impulse geben möchte oder an einer Zusammenarbeit interessiert ist, kann sich an Prof. Dr. Joachim Hennrichs (joachim.hennrichsSpamProtectionuni-koeln.de) wenden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://bilanzrecht.uni-koeln.de/pressemitteilung-gruendung-inur und demnächst unter https://inur.uni-koeln.de/.

Beantragung neuer Sachmittel bis zum 10. Juni 2022

Ab sofort können über das Referat Gender & Diversity Management wieder Sachmittel zur Umsetzung von Projekten und Maßnahmen im Bereich Diversity und Inklusion beantragt werden. Gefördert werden Projekte, die zur Umsetzung der Strategie Chancengerechtigkeit an der Universität zu Köln beitragen, in den Feldern Antidiskriminierung, Bildungsgerechtigkeit und Inklusion sowie Projekte, die das Zusammenwirken von mindestens zwei Diskriminierungsdimensionen berücksichtigen.
Antragsberechtigt sind Studierende sowie Mitarbeiter*innen der Fakultäten, zentralen Einrichtungen und Verwaltungseinrichtungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://uni.koeln/ZL7PD.

Neuer Newsletter zu den aktuellen Entwicklungen in der Rechtswelt

Das "Libra Rechtsbriefing" ist ein kompakter Newsletter, der im Wochentakt erscheint und über die aktuellen Entwicklungen in der Rechtswelt, u.a. der Rechtspolitik sowie Rechtspflege, berichtet. Dabei geht es unter anderem um die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die verschiedenen Rechtsgebiete.
Der Newsletter wird unter anderem herausgeben von Professorin Dr. Dr. Rostalski.

Die aktuelle Ausgabe sowie weitere Informationen finden Sie unter https://www.libra-rechtsbriefing.de/.

 

 

 

Ehrung mit dem Hans-Kelsen-Zukunftspreis der Universität zu Köln

Professor Dr. Christian Katzenmeier wird für seine herausragenden Forschungsleistungen mit dem Hans Kelsen-Preis (Zukunftspreis 2022) geehrt. Mit diesem Preis fördert und belohnt die Universität zu Köln individuelle Exzellenz als Kern des wissenschaftlichen Fortschritts. Der Forschungspreis ist mit 60.000 Euro pro Jahr für insgesamt zwei Jahre dotiert.

Professor Katzenmeier ist Direktor des Instituts für Medizinrecht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Medizinrecht, Haftungsrecht und Zivilprozessrecht. Die Fakultät gratuliert Herrn Professor Dr. Christian Katzenmeier ganz herzlich zu seiner Auszeichnung.

Kölner Absolventinnen und Absolventen wieder auf Spitzenplatz

Im Hochschulranking der Wirtschaftswoche (Personaler-Ranking) belegt die Universität zu Köln im Bereich der Rechtswissenschaften den herausragenden dritten Platz.

Damit konnte man sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um einen Platz verbessern. Die Kölner Absolventinnen und Absolventen der Rechtswissenschaften werden somit auch weiterhin besonders gern von den befragten Personalverantwortlichen als Spitzenkräfte eingestellt. Das Ranking wurde von der Employer-Branding-Beratung Universum aufgestellt, die mehr als 500 Personalverantwortliche aus Kleinunternehmen bis Konzernen befragt hatte, von welchen Universitäten sie ihren Nachwuchs bevorzugt anwerben.

Kölner Team holt zum zweiten Mal den Sieg

Das Kölner Team hat den dritten bundesweiten Moot-Court im Strafrecht, der von der Humboldt Universität zu Berlin veranstaltet wurde, gewonnen.

Die Fakultät richtet ihre herzlichen Glückwünsche an Leonie Beeck, Gina Juli und Merih Ayyar. Sie konnten sich gegen Teams von 14 deutschen Universitäten durchsetzen und den Sieg somit schon zum zweiten von drei Malen nach Köln holen. Sie überzeugten mit ihren Plädoyers, die einmal aus Sicht der Strafverteidigung und einmal aus Perspektive der Staatsanwaltschaft zu halten waren. Unterstützt wurden Sie dabei durch die Betreuung von Frau Professorin Dr. Dr. Frauke Rostalski, Herrn Dr. Erik Weiss und Herrn Quirin Kappler sowie die finanzielle Unterstützung durch die Strafrechtskanzlei Verte.

Die Fakultät ist stolz auf diesen Erfolg und gratuliert den Siegerinnen!

 

Im Rahmen einer von der Kölner Juristischen Gesellschaft organisierten Veranstaltung haben Frau Professorin Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A. und Herr Professor Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Claus Kreß, LL.M. (Cambridge) die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf die Zukunft der völkerrechtlichen Ordnung beleuchtet.

Das obige Video enthält eine Aufzeichnung der Vorträge.

Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Luig verstarb am 25.04.2022.

Die Fakultät trauert um Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Luig, der am 25. April 2022 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Klaus Luig war von 1984 bis 2000 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und neuere Privatrechtsgeschichte unserer Fakultät. Von 1997 bis 1999 war er Dekan unserer Fakultät. Seit 1990 war Klaus Luig Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften. 2005 verlieh ihm die Universität Verona die Ehrendoktorwürde.

Nach dem Studium in Göttingen und Wien wurde er 1963 in Göttingen bei Franz Wieacker promoviert. Von 1965 bis 1979 war er Referent am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main unter Helmut Coing, bei dem er sich 1978 habilitierte. Es folgte ein Ruf auf einen Lehrstuhl in Passau, bevor er 1984 nach Köln wechselte.

Klaus Luig war ein Privatrechtshistoriker von Weltrang, der unser Wissen über die Rechtswissenschaft des 17. bis 19. Jahrhunderts maßgeblich geprägt und entscheidend dazu beigetragen hat, die Spaltung des Faches in Romanisten und Germanisten zu überwinden und die Dogmengeschichte methodisch zu modernisieren.

Unser hochgeschätzter Kollege lässt uns dankbar und traurig zurück.

Herausragender Erfolg des Kölner Teams

V.l.n.r.: Jesi Kim, Noomi Hör, Joel Ohler, Luisa Gebauer und Lara Stötzer

Bei der nunmehr 29. Ausgabe des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot erreichte das Team der Universität zu Köln, bestehend aus Jesi Kim, Noomi Hör, Joel Ohler und Lara Stötzer, den 2. Platz im Wettbewerb um den Werner Melis Award – Best Memorandum for Respondent (Beklagten-Schriftsatz) und zog in die Runde der besten 64 aus insgesamt 366 teilnehmenden Teams im mündlichen Teil des Wettbewerbs ein. Darüber hinaus wurden Noomi Hör und Lara Stötzer mit einer Honorable Mention for Best Individual Oralists ausgezeichnet. Das Team wurde am Institut für Bankrecht von Professor Dr. Klaus Peter Berger, LL.M. betreut und von Luisa Gebauer (Wiss. Mit.) gecoacht.

Auf den Wettbewerb hatte es sich unter anderem mit diversen (digitalen) Pre-Moots und Probepleadings vorbereitet. Im Zuge dessen zeichneten sich schon erste Erfolge ab: Das Team gewann den renommierten X Rio Pre-Moot, in dem dieses Jahr 50 Vis Moot Teams aus 23 Ländern teilnahmen, sowie den internationalen Pre-Moot der ägyptischen Wirtschaftskanzlei Shalakany und den Pre-Moot des Team Sponsors Clyde & Co in Düsseldorf.
Weitere Informationen zum Moot Court finden Sie unter http://mootcologne.uni-koeln.de/.

Die Fakultät und das Team danken allen Förderern und Alumni für ihre freundliche Unterstützung!

Die Fakultät ist stolz auf diesen herausragenden Erfolg und gratuliert dem C. Vis Moot Court Team herzlich!

 

Kölner Team qualifiziert sich für die Finalrunde

V.l.n.r.: Sharon Woamede, Frederic Kupsch, Karin Schröder, Philipp Terfurth, Greta Maria Goss und Lisa Kujus

Zum ersten Mal seit seinem zehnjährigen Bestehen nimmt ein Team der Universität zu Köln an der Helga Pedersen Moot Court Competition (HPMCC) teil. Das vierköpfige Team, bestehend aus Kölner Jurastudierenden, konnte sich dabei für die Finalrunde in Straßburg qualifizieren.

Der Moot Court wird von der European Law Students‘ Association (ELSA) in Zusammenarbeit mit dem Europarat, der europäischen Gesellschaft für Menschenrechte und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte organisiert. Der Moot Court behandelt aktuelle Themen im Rahmen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Dieses Jahr liegt der Fokus auf einer möglichen rechtlichen Verantwortung von Staaten für die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere wenn diese sich durch immer häufigere Extremwetterereignisse materialisieren.

Das Team, bestehend aus Greta Maria Goss, Karin Schröder, Philipp Terfurth und Sharon Woamede, konnte sich nach der Schriftsatzphase und der digitalen Regionalrunde Mitte März 2022 für die Finalrunde im Mai 2022 in Straßburg qualifizieren. Unter über 60 europäischen Teams in drei Regionalrunden wurden die besten 18 Teams durch die Bewertung der Schriftsätze und der mündlichen Vorträge ausgewählt, um in der Finalrunde, die in den Räumen des Europarates und des EGMRs stattfinden wird, gegeneinander anzutreten. Dem Gewinnerteam winkt ein Praktikum am Gerichtshof.

Tatkräftig unterstützt werden die Kölner Studierenden durch ihre beiden Coaches Lisa Kujus und Frederic Kupsch, die gleichzeitig Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen an der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz sind.

Nähere Informationen zum Team sowie Bewerbungsinformationen für die Teilnahme am Moot Court im Wintersemester 2022/23 finden Sie auf der Homepage der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz (https://uni.koeln/DS8PN).

Die Fakultät gratuliert dem Team herzlich zu dieser tollen Leistung und wünscht weiterhin viel Erfolg für das Finale!