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Der mediale Wandel hat einen vielschichtigen Einfluss auf unsere Gesellschaft und stellt etablierte Strukturen vor erhebliche Herausforderungen. Wie können sich Demokratie und Rechtsstaat in einem sich rasant und kontinuierlich verändernden Medienumfeld behaupten? Um eine Antwort auf solche Fragen zu finden, müssen wir  – wie es der mediale Wandel auch tut – viele Bereiche der Gesellschaft in den Blick nehmen. Für Wissenschaftler*innen entsteht ganz konkret die Notwendigkeit, vernetzt zu denken und interdisziplinär zu arbeiten.

In dem interdisziplinären Projekt „Fragmentierte Öffentlichkeit“ hat das Institut für Medien und Kommunikationsrecht zusammen mit dem Grimme-Institut, dem Institut für Medienkultur & Theater, dem Institut für Digital Humanities, der Grimme-Akademie sowie dem Zentrum für Lehrer*innenbildung eine Reihe thematisch zugeschnittener Veranstaltungen entwickelt. Eine detailliertere Beschreibung findet sich in der Pressemitteilung der Grimme-Akademie, die unter https://www.grimme-akademie.de/projekte/aktuell/p/d/fragmentierte-oeffentlichkeit/ abrufbar ist. 

Den Auftakt bildete eine Podiumsdiskussion am 29. April 2021 mit dem Thema „Wahlkampfbeeinflussung durch digitale Werkzeuge“. Die Diskussion wurde aufgezeichnet und am 02. Mai durch eine Ausstrahlung von WDR 3 um 18:04 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie können die Aufzeichnung unter https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-forum/fragmentierte-oeffentlichkeit-100.html abrufen oder herunterladen.

Am 25. Juni von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr (online) findet nun der zweite Workshop zum Thema "Subjektivität und Bürgertum in einer postdigitalen Gesellschaft" statt.

Dieser – diesmal internationale – Workshop fokussiert die Frage, wie Subjekte/Bürger:innen in Bezug auf Verantwortung und Fähigkeiten adressiert werden und welche Rolle staatliche oder kommerzielle Stakeholder in einer Gesellschaft spielen, in der "das Digitale" und seine Strukturen und Mechanismen Handlungsfähigkeit in einem subjektiven wie gesellschaftlichen und politischen Kontext formen/hervorbringen/begrenzen.

Die Referierenden sind Vertreter:innen der Medienwissenschaft, der Rechtswissenschaft und der Medienpädagogik und kommen aus Australien, Kanada und Deutschland.

Der Workshop richtet sich an Interessent:innen aus allen Fächern und lädt vor allem zur ausführlichen und vielstimmigen Diskussion ein. Er findet auf Englisch statt - Fragen werden in der Diskussion gerne auch übersetzt.

Weitere Informationen, insbesondere zur Anmeldung finden Sie unter https://medienrecht.jura.uni-koeln.de/einzelnews/fragmentierte-oeffentlichkeit-1#news9420.

Am Mittwoch, den 30. Juni 2021 von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, veranstalten Freshfields Bruckhaus Deringer und das International Investment Law Centre Cologne einen gemeinsamen Online-Workshop zur Handels- und Investitionsschiedsgerichtsbarkeit. Erhalten Sie einen direkten Einblick in das spannende Themenfeld der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit und diskutieren Sie über aktuelle Entwicklungen aus der anwaltlichen Praxis. Welche Streitigkeiten werden vor Schiedsgerichten verhandelt und mit welchen Prozessstrategien lassen sich Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter überzeugen? Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die internationale Streitbeilegung? Und worauf kommt es beim Berufseinstieg in diesem Bereich an?

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Das 10. Symposium des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht musste aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden und findet nun vorbehaltlich einer erneuten Verschlechterung der Situation am 01.09.2021 statt. 

Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte mit einer kurzen E-Mail an Frau Hübner (elke.huebner(at)uni-koeln.de) unverbindlich für die Veranstaltung an, damit das Institut Sie über aktuelle Entwicklungen informieren und zu gegebener Zeit um eine verbindliche Anmeldung bitten kann.