Durch einen hohen Publikationsdruck, den Bedarf an kostengünstigem Open Access und intensiven Werbemaßnahmen durch zweifelhafte Verlage sehen sich Wissenschaftler:innen zunehmend zu einer schnellen Veröffentlichung ihrer Beiträge in fragwürdigen Publikationen gedrängt. Eine Veröffentlichung in diesen Publikationen wirkt sich negativ auf die Reputation der Wissenschaftler:innen aus.
Woran kann man Predatory Publisher erkennen?
- Kein oder ein schlechtes Peer Review Verfahren
- Kein oder ein gefälschtes / inaktives Editorial Board
- Verborgene oder uneindeutige Publikationskosten
- Schlechte Dienstleistungen für Autor:innen
- Falschangaben zu Mitgliedschaften in Verlagsverbänden oder sogar Nachahmung bestehender Zeitschriften.
Zur eigenen Überprüfung empfiehlt sich die Checkliste Think Check Submit.
Weiterhin gibt es sogenannte Positivlisten mit zur Veröffentlichung empfohlenen Zeitschriften und Negativlisten, in denen Predatory Journals nachgewiesen sind.
Positivlisten finden Sie unter:
- Directory of Open Access Journals (DOAJ)
- oa.finder
- Web of Science Master Journal List
- Elsevier indexed Journals.
Negativlisten finden Sie unter:
Weitere Informationen zu diesem und zu dem Thema Predatory Conferences finden Sie unter https://ub.uni-koeln.de/forschen-publizieren/publizieren/open-access-publizieren.
Bericht: Christine Pilz und Regina Rüsing