Unter der Überschrift "Linksextremismus: (brand)aktuell" geht unser Tagungsformat für Nachwuchswissenschaftler/innen – das Kölner Forum Nachrichtendienste – in seine dritte Runde. Nachdem wir uns bereits mit fremdem Mächten in Deutschland (2024) und der Dauergefahr des Islamismus (2025) befasst haben, steht am Donnerstag, dem 27. August 2026, auf Schloss Wahn die extreme Linke im Blickfeld der Tagung.
Geboten werden wieder Fachvorträge zu Phänomenologie, Struktur und Methodik sowie konkreten Tathandlungen – gehalten unter anderem aus dem Bundeskanzleramt, dem Bundesnachrichtendienst, dem Bundesamt für Verfassungsschutz, dem Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst und dem Bundeskriminalamt. Dem Abend wendet sich die Tagung der aktuellen Novellierung des Nachrichtendienstrechts zu: Hierzu diskutiert Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen mit dem Vorsitzenden des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann MdB.
Die Veranstaltung richtet sich spezifisch an Habilitandinnen und Habilitanden, interne wie externe Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie sehr fortgeschrittene und akademisch bereits versierte Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sicherheitliche Vorkenntnisse sind nicht vonnöten. Mit dem Kölner Forum bieten wir einen geschützten Rahmen für möglichst offene Gespräche mit den Diensten und freuen uns dabei auch immer über fachlich-kritische Positionen aus dem Auditorium.
Weitere Informationen einschließlich des Ablaufsplans und der Anmeldemaske finden sich unter https://koelner-forum-nachrichtendienste.de. Die 60 Plätze sind erfahrungsgemäß recht schnell belegt. Eine Teilnahmegebühr fällt nicht an. Bei Rückfragen stehen wir gerne unter fsnd-geschaeftsstelle(at)uni-koeln(dot)de zur Verfügung.