Im Jahr 2025 wurden an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln insgesamt 70 Juristinnen und Juristen zu Doctores iuris promoviert - im Zivilrecht 37, im Strafrecht 9 und im Öffentlichen Recht 24. Unter den Promovierten sind 27 Frauen (ca. 39%).
Um dies angemessen zu würdigen und die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen noch einmal in einem feierlichen Rahmen zusammenzubringen, fand am 08.05.2026 die traditionelle jährliche Promotionsfeier statt. Die musikalische Gestaltung des Festaktes übernahm das Triologische Quartett, das in der Besetzung Saxophon, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug seinen gekonnten Mix aus Jazz und Swing präsentierte und so für die passende feierliche Stimmung sorgte.
Gefolgt von einem musikalischen Auftakt hielt Dekan Prof. Dr. Christian Rolfs eine Begrüßungsansprache. Anschließend wurden die Namen und Dissertationstitel der Doctores iuris 2025 vorgelesen. Dabei würdigte Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Katzenmeier die Absolventen im Bereich Zivilrecht, während die Absolventen in den Bereichen Strafrecht von Prof. Dr. Martin P. Waßmer und Öffentliches Recht von Prof. Dr. Dr. h.c. Christian von Coelln vorgestellt wurden.
Nach einem weiteren musikalischen Intermezzo durch das Triologische Quartett fand das Programm seine Fortsetzung mit der Verleihung der Promotionspreise 2026 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Bereits zum siebten Mal wurden diese durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät selbst und den Verein zur Förderung der Rechtswissenschaft gestiftet. Vor diesem Hintergrund leitete Prof. Dr. Christoph Thole, Dipl.-Kfm. die Preisverleihung ein und wies dabei mit einigen Worten auf die Bedeutung und Funktion des Fördervereins hin.
Vergeben wurde der Promotionspreis 2026 an Dr. Marie Smilla Törnig für ihre Arbeit zum Thema: "Sekundäre Viktimisierung durch Strafverfahren wegen sexualisierter Gewalt - Qualitative Interviews mit Betroffenen sexualisierter Gewalt zu Erfahrungen in Strafverfahren, Opferschäden und ihrer Verursachung" (betreut von Prof. Dr. Frank Neubacher M.A. und Prof. Dr. Anja Schiemann), an Dr. Jakob Schneck für seine Arbeit zum Thema: "Die verfassungskonforme Fortbildung verfassungswidriger Parlamentsgesetze" (betreut von Prof. Dr. Clemens Höpfner und Prof. Dr. Rolf Wank) und an Dr. Jannik Klein für seine Arbeit zum Thema: "Die geschäftsführende Bundesregierung. Exekutive Stabilität in Zeiten legislativer Instabilität" (betreut von Prof. Dr. Dr. h.c. Christian von Coelln und Prof. Dr. Markus Ogorek, LL.M.).
Beim anschließenden Empfang im Foyer der Aula ließen die Gewürdigten gemeinsam mit ihren Gästen und den Professoren den Abend in lockerer Atmosphäre und bei interessanten Gesprächen ausklingen.
Nochmals Gratulation und herzlichen Glückwunsch an alle Doctores iuris des Jahres 2025!